Zeedel 2011

Fasnacht 2011

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Fasnachtsclique Glunggi 1966

Sujet:

Mir gsehn schwarz!

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
me bruucht das Gschmiir fir allerhand.
Guet‘s und beeses ka me schryybe,
driber noochedängge – oder glatt vertryybe.

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
isch au kulinarisch anerkannt.
Dr Salat wär drogge grad wie Gras,
ohni Oel und Gwürz e faade Frass.
Oel bruucht me zem fritiere
und zem e Broote z’mariniere.
Denn zem Käs – als Gnuss in aller Rueh,
nimmsch statt Wy – Olive-Oel drzue!

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
isch au im Gsundhaitswääse e Garant.
Rosen-Oel – hilft schyns gege Falte,
do kasch d’Jugend – glaub no länger bhalte.
Mit Oel kasch jedi Stell massiere,
oder d’Hoor brilliant frisiere.
Mit Mandel-Oel kasch d’Hutt verweehne,
und scho – bisch aine vo de Scheene.
Sunne-Oel fir’s bruune Gsicht
und Balsam-Oel hilft gege d‘Gicht.

Doch git’s au Oel – das duet nit guet,
das trybbt Schwaiss – do schwitzt me Bluet.
E jedes Auti fahrt halt mit däm Moscht,
egal wievyl e Tangg au koscht.
Und dä schuurig groossi Kaare,
ka jo ohni Oel – kuum fahre.
Mit Oel dien mir s’Getriibe schmiire,
d‘Kupplig, d’Schaltig, baidi Tiire.
Mir schmiire bald au unsri Glängg,
denn hesch au dert – das oelverschmiirte Gschängg.
Und mecht‘sch die warmi Stuube gniesse,
muess e mängge Liter Heiz-Oel fliesse.
Ohni Oel – e huffe blybbt denn stooh,
emänd muess doch – e andri Leesig koo.
Dr Oelverbruch isch fulminant,
drum isch das Thema so prisant.

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
doch Oel im Wasser – isch e Schand.
Das Gschmiir isch dert e riise Drägg
und emänd – in vyle Joohre nit ewägg.
Stuur duet s’Oel im Meer verblyybe
und me ka dä Drägg – mit nyt vertryybe.
Am Strand duet’s gruusig schmegge,
und e huffe Lääbe – duet im Meer verregge.
Kai Fisch ka do no lang verwyle,
dä Zuestand isch verglemmi doch zem hyle.
D’Natur duet hailoos lyyde,
das muess me unbedingt vermyyde.
Au dr Seetang isch verkläbbt,
kai Wunder, dass dert nyt me läbbt.
Im Golf dien oelverschmiirty Fisch erschyyne,
s’git konsumgerächt – grad Oelsardyne.
Au gheert me: Geschtert gfange sin die Fisch,
sy kemme oeldurchtränggt – hit uff e Tisch.

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
do liist me vyl im groosse Land.
S’isch nit alles wie me glaube duet,
das gschpyyrt me an dr groosse Wuet.
D’Obamas geehn im Golf go baade,
also ka das Gschmiir im Wasser doch nit schaade.
Eso wird’s klar und dytlig deklariert
und wisseschaftlich präsentiert.
D’Gsellschaft luegt scho gly ewägg,
s’isch emänd doch nur – e bitzli Drägg.
D’Fischer kenne zwor kai Fisch me fange,
und mien um ihre Zahldaag bange.
Muschle ka me gar nimm finde,
s’Lääbe gseht me langsam schwinde.
D‘Änte – schwarz und oeldurchzooge,
doch alles suuber – alles glooge.
Me sammlet Gäld und duet e huffe zaahle
und maint – das lindert die greschte Quale.
Doch kai Gäldschyn – ka das Leck verschliesse,
wenn s’Oel eso duet uusefliesse.
Eb BP oder Shell – dr Namme isch doch glych,
d’Hauptsach isch – me wird schnäll rych.
Vo däne git’s jo gnueg uff unsrer Wält,
im Oel steggt au e Hampfle Gäld.
So ka mängge Schaich – das Glaigäld bhalte,
und zem Gligg – sy Harem wytter unterhalte.
D’Oelmagnate gehn und kemme no dy no
und dien gly druffaabe wiider goo.
Die Taggtik – dien mir verdeggel kenne,
kaine ka me do denn schuldig nenne.
Doch mit Gäld ellai – das dien mir wisse,
wird d’Natur nur hailoos bschisse.

Oel – als schwarzes Gold bekannt,
e Schlussbemergig – nur am Rand.
Jetzt muess me ändlig wytter dängge,
und d’Gedangge suuber längge.
Mir mechte’s lang no gniesse – uff dr Ärde,
ohni Drägg und Gschtangg und Oel-Beschwärde.
Mir kenne numme hoffe und erwarte,
me duet mit Dängge ändlig afoo starte.
Heebet Sorg zer Wält – mir hänn nur aini,
e scheeneri wie die – git’s doch e kaini.
Drum gänn mir alli Sorg – mit vyl Geduld,
liebevoll und ohni ölverschmiirty Schuld.


D‘Ladärne-Uusstellig uff em Minschterplatz und d‘Waage- und Reggwisyte-Uusstellig bi dr Kasärne sin vom Mäntig z‘Nacht bis am Mittwuch demorge!

Dr Glunggi-Käller isch an dr Bäumligass 7. Maitli und Buebe ab 7 Joohr, wo wänn lehre drummle oder pfyffe, kenne sich derte am XXXXX Samschtig, 20. und XXXX 27. Februar vo 13.00 bis 14.30 yschryybe. S’Iebigslokal isch im Schuelhuus St. Alban, Engelgass 40.

Uuskunft git d‘Obfrau: XXXX Jeannine Dähler, Tel. 076 580 32 22 oder obfrau-jg@glunggi.ch. De findsch uns au im Netz: www.glunggi.ch